freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt

Sonderausstellung vom 13. September 2020 bis 9. Januar 2022

Wie sah das Leben vor der Stadt aus? Der letzte Teil der Ausstellungstrilogie  „freiburg.archäologie“ zum Stadtjubiläum 2020/21 beantwortet diese Frage aus zwei Perspektiven – zeitlich und räumlich.

Schon vor 16.000 Jahren haben Menschen am Tuniberg Rentiere gejagt, in der Bronze- und Eisenzeit das Umland besiedelt und in der Spätantike an der Grenze zum Römischen Reich gelebt. Im dritten Jahrhundert nach Christus fanden Alamannen im Breisgau eine Heimat und weitere 400 Jahre später bestatteten die Merowinger hier ihre Krieger. Sie alle haben Spuren hinterlassen: Von steinzeitlichen Sägeklingen über römische Tonscherben bis zu frühmittelalterlichen Pfeilspitzen. Archäologische Funde vermitteln ein Bild vom Leben der Menschen in der Region. Mit dem Zähringer Burgberg, dessen Nutzung von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter reicht, schließt sich der Kreis zu den Anfängen Freiburgs.

Die ertragreichen Böden und vielseitigen Rohstoffe der Region verhalfen der jungen Stadt erst zum Wachstum. An einem digital animierten Geländemodell können Besucher_innen die Bedeutung des Umlands erkunden